Wie man üblicherweise Häuserfronten mit einer
Wärmekamera untersucht, wurden bei uns die Köpfe jedes Schülers analysiert.
Obwohl keine schwierigen Rechenaufgaben verlangt wurden, maßen wir von 38 bis
40 Grad Wärme. Das entspricht der Erwärmung einer kleinen Glühbirne. Alle
konnten die Anzeige in der Wärmekamera des Energieberaters Herr Rudolf
Ostermeier, den wir vom Landratsamt Kelheim bestellt hatten, sehen. Herr
Ostermeier sprach über Energieeffizienz und zeigte uns das rote Wärmebild in
der Kamera.
Als wir uns richtiges Lüften vorstellen sollten, fühlten wir
beinahe, dass die kalte Luft am Boden kriecht und die warme Luft nach oben
steigt, trotz der Hitze!
Herr Ostermeier gab uns ein Energieverbrauch-Messgerät und
wir maßen sogleich 0,315kWh am Telefon-Apparat und 200 Watt am Projektor. Er
erzählte schülergerecht, dass Energiesparen bei uns beginnt, z.B. dass wir
schaltbare Steckerleisten für das abendliche Ausschalten der Geräte verwenden
sollten und beim Kauf auf energiesparende Geräte der Klasse A achten müssten.
Herr Ostermeier „beleuchtete“ unser Klassenzimmer und erklärte, dass die
durchschnittliche Lebensdauer einer herkömmlichen
Standard-Leuchtstoffröhre bei 10.000 bis 12.000 Stunden liegt, einer
neuen LED-Leucht-Röhre bei min. 50.000 Stunden. Er sprach von neuen kleinen SMD
/ LED Leuchtmittel, die so hell wie herkömmliche Neonröhren sind, aber nur ein
Drittel an Energie verbrauchen.
Unsere Schüler berichteten über die Plasma Fernseher
von zuhause und Herr Rudolf Ostermeier ergänzte, dass diese Geräte mit ca. 180
Watt sehr viel Strom bräuchten.