Liebe Leser, in lockerer Folge stellen wir Ihnen unter dem Titel „B.
trifft“ Prominente ganz privat und ohne Starallüren vor. Der Titel der Serie
wurde bewusst gewählt, ist er doch zweisinnig zu verstehen: zum einen kann man
herauslesen „Brandl trifft ...“, zum anderen aber auch „betrifft“, nämlich
Prominente, die sich von einer ganz anderen Seite zeigen. Lassen Sie sich
überraschen.
The
Beat goes on!
Günther
V. Radny – mit „The Mystic Eyes zurück in die Sixties"
Das
Glück war auf meiner Seite! Ich traf ihn: Keith Richards. Jeden Fan von „The
Rolling Stones“ würde es jetzt glatt aus den Schuhen heben: Die Brandl traf
Keith Richards …
(Carmen Brandl)
Doch
eine kleine Einschränkung muss ich machen, es war "der" Keith Richards von
Regensburg, Günther V. Radny.
Wer
ihm, dem Gründer der Band „The Mystic Eyes“, irgendwann mal den Namen „Keith
Richards von Regensburg“ gegeben hat, weiß niemand mehr so genau. Doch wenn man
Günther V. Radny begegnet oder ihn bei einem Bühnenauftritt agieren sieht, ist
eine gewisse Ähnlichkeit mit dem exzellenten Gitarristen der Kultband nicht zu
verhehlen.
Ich
kenne Günther V. Radny schon seit einigen Jahren, auch von seiner privaten
Seite. Große Unterschiede zu seinem „Ich“ bei den Bühnenshows gibt es aber
nicht. Günther ist Günther, wie er leibt und lebt, egal, ob on stage oder
unbeobachtet zu Hause. Er will sich nicht verbiegen, sondern lebt mit seinen
„The Mystic Eyes“ und seiner Musik, seinem Umfeld den Stil der Sixties, eben
„like a Rolling Stone“. Der legendäre Regensburger Bassist und Sänger erfüllt –
fast – alle Klischees der Zeit des Beats. Und gerade das macht ihn so
sympathisch. E ist ein Mensch wie Du und ich!!
Bereits
1967 – in der Blütezeit des Beats – gründete Günther V. Radny mit drei gleich
gesinnten Vollblutmusikern „The Mystic Eyes“. Nicht nur in Regensburg und
Region, sondern in der gesamten Bundesrepublik, in Österreich und in der
Schweiz war die Band erfolgreich on tour.
Anfang
der siebziger Jahre trennte sich die Band. Live-Musik war out. In Diskotheken
kam die Musik fortan aus der Konserve. Günther Radny jobbte mal hier, mal da,
machte Umzüge und Haushaltsauflösungen und war (und ist immer noch) auf
Flohmärkten zu finden. Doch die Musik gehört zu seinem Leben. 1997 hieß es dann
„The Beat is Back“. Eine Live-CD wurde veröffentlicht und seitdem tritt Günther
V. Radny mit seinen „The Mystic Eyes“, zwar in wechselnder Besetzung, bis heute
wieder mit großem Erfolg auf. Infos gibt’s unter www.the-mystic-eyes.de.
„Back
to the roots“ ist wieder gefragt. Die „alten“ Hits großer Bands, wie „The
Rolling Stones“, „The Troggs“, „The Lords“, AC/DC oder Eric Burdon und Jimmi
Hendrix, versetzen das Publikum – vorwiegend in gesetztem Alter - zurück in die
Jugendzeit mit all den Schwärmereien, mit dem Aufbäumen gegen das
Establishment. Vom rockigen
„Highway to Hell“, über den Ohrwurm „Hang on Sloopy“ bis zu Bluessongs, wie
„Whiter Shade of Pale“ und „House of the rising sun” reicht das Repertoire. Fünf
Musiker mit Herzblut – Günther V. Radny, Bassist, Heinz Götz, Gitarrist,
Clemens Matejka, Keyboard, Ernst „Zamp“ Jomrich, Drums, und last but not least
Sänger Marc Seaberg, der übrigens den Song „Looking for Freedom“ lange vor
David Hasselhoff veröffentlichte, lassen einem träumen, von Zeiten, die lange
schon vorbei, aber durch sie wieder präsent sind. Danke Jungs, macht weiter so.
Und
gestandene Mannsbilder können sich auch freuen, wie Schneekönige. Bei einem Gig
überreichte der badische Promi-Künstler Arne Vierlinger jedem Bandmitglied
individuell gestaltete Collagen, die einen Ehrenplatz finden werden.
Wer
„The Mystic Eyes“ kennen lernen will, kann die Band beim Lappersdorfer
Zeltfestival am 18. Mai, ab 20.00 Uhr, in action hören und sehen. Der Eintritt
ist übrigens frei.
» 1 Kommentar
1"The Mystic Eyes" am Dienstag, 3. März 2009 14:00von Günther V.Radny
Hallo Ihr lieben Abbacher, liebe Fam. Brandl, vielen Dank für die schönen Zeilen die uns ganz verlegen aber sehr stolz machen. Wir werden weiterhin versuchen unser bestes zu geben und freuen uns immer über so tolle und kompetente Zuhörer wie gerade Ihr es seit. Danke und liebe Grüße Günther V. Radny The Mystic Eyes