Der Abbacher Jahrgang 1958/59
sammelte bei einem Klassentreffen und konnte kürzlich die stolze Summe von 500
Euro an den gemeinnützigen Verein zweites Leben e. V. spenden.
Willi Fuchs, Irene Kaufmann, Elisabeth Joebges, Marlene Semmler und Rosi
Zettl überreichten die Summe symbolisch durch einen überdimensionierten Scheck an
die 1. Vorsitzende des Vereins, Ingrid Dettenhofer sowie Schatzmeisterin Margit
Adamski und Johanna und Josef Seidenschwann, Eltern eines Betroffenen. Gitte
Kandsberger und Ludwig Wachs, beide auch Jahrgang 58/59, waren bei der Übergabe
des Betrages verhindert.
Der Verein zweites Leben e. V.
mit mittlerweile über 300 Mitgliedern gründete sich vor 10 Jahren.
Gründungsmitglieder waren Betroffene und Angehörige, Ärzte und klinisches
Fachpersonal. Gründungszweck war u. a. eine Anlauf- und Beratungsstelle für
Betroffene und Angehörige von Menschen mit Schlaganfall- und
Schädelhirnverletzungen zu schaffen sowie die Förderung sozialer und
beruflicher Rehabilitation der Patienten. Der Verein, der in dieser Form
einmalig in Deutschland hilft, sieht sich auch als Sprachrohr hirnverletzter
Menschen in der Öffentlichkeit. Rund 300.000 Menschen, in Ostbayern sind es
allein 5.000, werden in Deutschland jährlich durch Unfall, Schlaganfall oder
Folge einer Operation von einem auf den anderen Augenblick von diesem
dramatischen Schicksalsschlag getroffen. Der hirnverletzte Mensch ist plötzlich
abhängig von fremder Hilfe, kann nicht mehr gehen oder sprechen, liegt im
Wachkoma.
Wer den Verein in seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützen möchte, kann
zum einen Mitglied werden, zum anderen spenden. Infos erhält man unter Tel.
0941-9413880 beim neurologischen Nachsorgezentrum am Bezirksklinikum
Regensburg.